Freitag, 26. April 2013

Teil 5 - Mysteriöser Zettel; Shoppingtour &' Telefonat


Danach beobachtete ich ihn mit Melissa zusammen noch eine Weile und machte ein paar Fotos. Er schaute öfters in meine Kamera bzw. zu uns. Melissa und ich tauschten schließlich noch Handynummern aus und dann sah ich schon meine Mutter, die ungeduldig auf mich wartete. Auf dem Heimweg erzählte ich ihr natürlich alles und abends gegen 21.00 Uhr lag ich überglücklich in meinem Bett und schlief ein. Ohne mir dabei Gedanken um den Zettel, der noch in meiner Hosentasche war, zu machen...

Samstag, 11. Februar 2013

Gegen 10.00 Uhr stand ich am darauffolgenden Tag auf. Es war ein ganz normaler Tag. Ich ging zum Kleiderschrank und zog mich an. Dann tapste ich ins Bad und machte mich fertig. Nachdem ich geschminkt und meine Haare gekämmt waren, setze ich mich an meinen Schreibtisch und machte meinen Laptop an. In diesem Moment bekam ich eine SMS von Melissa: "Heyho :) Hast du vielleicht Lust mit mir shoppen zu gehen? :) Ich könnte dir ja mal Primar zeigen. ;) Der Laden ist echt gut. :) Liebe Grüße, Melissa. " "Wie süß von ihr." dachte ich. Doch dann kam mir der Zettel von Basti wieder in den Kopf. Schnell kramte ich in meiner Hosentasche rum und fand tatsächlich einen verkrüppelten Zettel. Neugierig faltete ich ihn auseinander und erkannte natürlich sofort Bastis Schrift, die leicht unlesbar war. "Hey du :) Ich find dich echt süß. Wenn du willst, kannst du mich ja mal anrufen.." Weiter konnte ich gar nicht lesen. Stand da jetzt wirklich seine Handynummer oder will er mich bloß verarschen? Warum sollte er mir gleich seine Nummer geben? Woher will er wissen, dass ich sie nicht weitergebe? Aber scheiß drauf! Sebastian Wurth findet mich süß und das war gleich mal ein Grund zum Party machen. Deswegen machte ich Musik an und drehte sie laut auf. In der Zeit schrieb ich Melissa zurück. "Hey :) Na klar hab ich Lust. :) Kommst du gegen 14.00 Uhr zu mir? Meine Adresse ist ..... Lena :*" Und abgeschickt. Schritte nährten sich plötzlich zu meiner Zimmertür. Meine Mama kam rein und schrie mich an, dass ich doch bitte die Musik leiser stehlen sollte. Genervt drehte ich die Musik runter und wählte die Nummer von Bastis Zettel. Etwas Angst hatte ich ja schon. Meine Arme fingen leicht an zu zittern und mein Herz schlug bis zum Hals. Mein Handy wählte und es war ein Tuten zu hören. "Hallo?" Ich erschrak. Es war wirklich Basti. "H-Hey. Hier ist Lena. Das Mädchen von dem Meet&Greet in Berlin. Weißt du noch?" Gott sei Dank! Die Aufregung war wie weggeblassen und ich konnte sofort normal reden. "Ja klar. Ich hab schon gedacht, dass du dich nie meldest." Mein Gesicht verzog ich zu einer entsetzten Grimasse und sah mein Handy für ein paar Sekunden an. "Bist du noch da?" Wie er sich gleich Sorgen machte. Das war ein tolles Gefühl. "Entschuldigung. Was wolltest du denn eigentlich von mir?" Warum musste ich ihn das fragen? Die Frage klang so wie: "Leck mich am ***** und lass mich in Ruhe!" Als würde er mich nerven und ich habe keinen Bock mit ihm zu reden. "Ähm...also..." Basti wusste nicht so recht, wie er sich ausdrücken sollte. "Wie lang hast du noch Ferien?" Etwas stutzig reagierte ich mit "Noch eine Woche." "Perfekt." Er freute sich richtig. Was hat er nur vor? "K-kann ich vielleicht an einem Tag zu dir kommen?" Bitte was? Das meint er doch nicht ernst oder? Erst gibt er mir seine Nummer und dann will er sich mit mir privat treffen? Ich glaube ich träume. Auf einmal kam mir dieses bekannte Gefühl von Schmetterlingen in den Bauch. Es war einfach so schön mit ihm zu reden. Und natürlich wollte ich ihn auch mal wiedersehen. "Sicher. Du kannst selbstverständlich auch bei mir übernachten." "Das wäre echt toll. Bei der langen Anreise lohnt sich das sonst nicht." "Ich kann dir dann ja so ein bisschen Berlin zeigen." Das war wohl die falsche Antwort. "Haha. Nein lass mal gut sein. Nachher erkennt mich noch einer und dann kommen wieder irgendwelche Gerüchte. Du kannst mir aber gerne einen Ort zeigen, wo wir uns besser kennenlernen können." Bei diesen Worten wurde mir gleich richtig warm ums Herz. Er ist so süß. Man muss ihn einfach lieben. "Das geht natürlich auch." "Gut. Passt dir von Montag zu Dienstag?" "Klar. Jetzt muss ich nur noch meinen Eltern beibringen, dass Sebastian Wurth bei mir schläft." Ich fing an zu lachen. Doch Basti unterbrach dies nach einigen Sekunden. "Ist deine Mama da? Wenn ja, dann gib sie mir mal." Mein eines Auge fing an zu zucken. "Warte kurz." Nach 2 Minuten kam ich wieder zurück in mein Zimmer gefolgt von meiner Mutter. Ohne ein Wort zu sagen, gab ich ihr das Handy. In der Zeit verschwand ich im Wohnzimmer und schaute Fernsehen. Normalerweise müsste Basti jetzt in Magdeburg sein bei der Autogrammstunde. Es war jetzt bereits 14.45 Uhr. In 15 Minuten würde sie beginnen. Es vergingen 20 Minuten und ich legte mich auf das Sofa und schlief langsam bei dem laufenden Film ein. Plötzlich rüttelte jemand an meiner Schulter. "Lena aufwachen." Blitzschnell war ich wach und sah in die Augen von Melissa. "Oh Gott. Tut mir schrecklich leid. Ich hab unsere Verabredung komplett vergessen." "Ist alles in Ordnung. Ich bin durch ganz halb Berlin geirrt, weil ich mich verlaufen hatte und dein Handy war andauernd besetzt." Bei diesen Worten musste ich kichern. "Scheiße man! Das tut mir so leid." Ich sag sie traurig an. "Macht doch nichts. Lass uns gehen bevor die Läden noch zu machen." Wir entschieden uns zum Alexanderplatz zu fahren. Zuerst gingen wir zu New Yorker, wo ich mir gleich 2 neue Oberteile kaufte. Bei h&m gingen wir beide mit denselben Teilen in die Umkleidekabine und machten dort Fotos. Das war richtig lustig. Ich genoss dieses Gefühl endlich hier jemanden zu haben mit dem ich Spaß hatte. Es fühlte sich so toll an. Danach entschieden wir uns erst mal was zu essen. Wir gingen zu Subway, wo ich während der Bestellung ein Vibrieren in meiner Hosentasche wahrnehmen konnte. Als wir uns hingesetzt haben, sah ich, dass ich eine neue SMS hatte. "Von wem die wohl ist?" ging es mir durch den Kopf. Eine unbekannte Nummer war als Absender. Sofort öffnete ich sie. "Hey :) Ich wollte dir nur sagen, dass alles klappt, wie wir es besprochen hatten :) Ich freu mich schon Basti :) P.S. Ich vertrau dir, dass du meine Nummer keinem anderen Fan gibst. ;)" Ich lief rot im Gesicht an. "Was ist los?" "Ach nichts." Mit einem Grinsen packte ich mein Handy zurück. Nach dem Essen fuhren wir beide wieder nach Hause. Am Abend fragte ich meine Mama nochmal, ob auch wirklich klar ging. Ich half ihr beim Tisch decken und dann kam mein Vater. Er war heute den ganzen Tag in Magdeburg. Ich wollte mitkommen wegen Basti, aber er musste bereits schon 6.00 Uhr los, weil er noch was wegen seiner Arbeit klären musste. "Ich hab etwas für dich mitgebracht." In meinem Gesicht bildete sich ein Fragezeichen. Er reichte mir eine Autogrammkarte von Basti und noch einen Zettel. Okay, wie viele Zettel will Basti mir noch schreiben? Wieder gingen tausende Gedanken durch meinen Kopf. Ich verzog mich in mein Zimmer und las den Zettel von Basti: "Ich freu mich schon auf Montag :) Haha..schade, dass du nicht da warst :(" Ach Basti...manchmal klang er da echt so als wäre er in mich verliebt. Dabei kennt er mich doch gar nicht. Ich hatte nur bis jetzt ein Meet&Greet mit ihm und das war’s. Den restlichen Abend verbrachte ich bei Facebook  und gegen 22.00 Uhr ging ich schlafen und hatte einen wundervollen Traum...

Samstag, 13. April 2013

Teil 4 - Autogrammstunde (2/2)

Ich schenkte ihm dann noch die Rose für die er mich wieder umarmte. "Ich muss schon sagen, dass es richtig süß aussieht, wenn du rot wirst." Hab ich gerade richtig gehört? Meine Stimme war weg und ein fettes Grinsen machte sich in seinem Gesicht breit. Zum Abschluss gab Basti mir noch ein kleines Unplugged Konzert indem er seine Single "You Let The Sun Go Down" sang. Nach dem Lied umarmte er mich liebevoll und wir verabschiedeten uns. Doch während der Umarmung bemerkte ich wie er einen Zettel in meine Hand drückte. Mit einem komischen Gefühl verließ ich den Raum und begab mich wieder zur Bühne, wo ich in der 1.Reihe stand und mit den anderen Fans auf Basti wartete...

Ungefähr 10 Minuten waren vergangen bis Basti endlich die Bühne betrat. Alle Mädchen um mich herum fingen an zu schreien. Ich persönlich verhielt mich ganz normal. Doch bevor er uns seine neue Single vorspielen konnte, verzog er sein Gesicht zu einer merkwürdigen Grimasse. Mit nachdenklichem Blick sprach er in das Mikro: "Ähm...also...meine Freunde wissen ja, dass ich manchmal so ein kleiner Dummkopf bin, der auch mal was vergisst und das ist mir jetzt auch peinlich, aber ich hab die Batterien für die Gitarre vergessen." Fragende Blicke gingen durch die Runde. Sein Manager begab sich hinter die Bühne, um das Problem zu klären. Währenddessen begab sich Basti hinunter zu den Fans in der 1.Reihe und ich hatte den Drang ihn herzurufen. Meine Augen beobachteten alles, was Basti tat. Doch er unterhielt sich bloß mit ihnen und plötzlich ging sein Blick zu mir rüber. "Einfach so tun als würdest du ihn nicht sehen." dachte ich mir. Und genau in diesem Moment kam sein Manager mit ein paar Batterien für seine Gitarre. Elegant sprang Basti wieder auf die Bühne und konnte nun endlich seine neue Single performen. Neben mir fing ein Mädchen an zu weinen. "Entschuldigung, aber es war so wundervoll." "Ist doch kein Problem." meinte ich. "Ich bin übrigens Melissa." Sie reichte mir die Hand, die ich freundlich schüttelte. "Lena." "Lustig. In unsere Klasse soll nach den Ferien eine neue Schülerin kommen, die auch Lena heißt." Fragwürdig musterte sie mich. "Das werde dann wohl ich sein. Wir wohnen erst seit Mittwoch hier." Ein unsicheres Gefühl breitete sich in mir aus. "Na dann. Du wirst dich wohlfühlen bei uns. Das verspreche ich dir." Sie lächelte mich an, wodurch die Unsicherheit in mir wieder verschwand. Als Basti sich hingesetzt hatte und anfing Autogramme zuschreiben, fing das große Gedrängel und Geschupse an. Ungefähr 10 Minuten sind vergangen eh ich drankam. In der ganzen Zeit unterhielt ich mich mit Melissa. Als ich dann endlich bei Basti davor stand, gab ich einer Frau nen 20€-Schein und bekam dafür Bastis Album und ein großes Plakat. Hauptsache er schreibt auf das Plakat fast nen ganzen Roman und lächelt mich danach an. "Zettel schon gelesen?" "Ähh...nein." Es schien ihn leicht zu bedrücken. Ich umarmte ihn nochmal und beinahe hätte ich mich in seinen wunderbaren Duft verloren. Danach beobachtete ich ihn mit Melissa zusammen noch eine Weile und machte ein paar Fotos. Er schaute öfters in meine Kamera bzw. zu uns. Melissa und ich tauschten schließlich noch Handynummern aus und dann sah ich schon meine Mutter, die ungeduldig auf mich wartete. Auf dem Heimweg erzählte ich ihr natürlich alles und abends gegen 21.00 Uhr lag ich überglücklich in meinem Bett und schlief ein. Ohne mir dabei Gedanken um den Zettel, der noch in meiner Hosentasche war, zu machen...

Sonntag, 7. April 2013

Teil 3 - Autogrammstunde (1/2)

Freudestrahlend drückte ich auf "Gefällt mir" und kommentierte: "In welchem Hotel? :o Wir sehen uns heute Abend. :) " und plötzlich stand bei meinen Benachrichtigungen "Sebastian Wurth gefällt dein Kommentar." Ich fing an zu schreien. Meine Mama kam sofort ins Zimmer und fragte was los sei. Mit genervtem Blick verließ sie dann wieder das Zimmer. Auf der Facebook-Seite vom Forum Köpenick wurde sogar ein Meet&Greet mit Basti verlost. In der Hoffnung, dass ich es gewinnen würde, schickte ich die Nachricht ab und machte Musik an. Ich kam auf die Idee ein Bild von Basti zu malen. Somit verging der Tag wie im Flug...

Auf einmal öffnete sich das Nachrichtenfenster bei Facebook. Gespannt las ich die Nachricht und stieß mal wieder einen Freudenschrei aus. Ich hatte das Meet&Greet mit Basti gewonnen. Meine Beine zitterten, mein Herz schlug bis zum Hals, mein Magen drückte sich zusammen. Mir wurde schlecht von der ganzen Aufregung. 16.30 Uhr sollte ich schon dort sein. Es war jetzt 15.45 Uhr. Ich musste meiner Mama Bescheid sagen. So kam es dann also, dass wir gegen 16.00 Uhr in der Straßenbahn saßen und uns auf den Weg ins Forum Köpenick machen. "Ich bin so aufgeregt." "Solange du nicht vor ihm in Ohnmacht fällst, ist alles gut." "Ich gebe mein Bestes." Nach 15 Minuten waren wir endlich da. Sofort zerrte ich meine Mutter in einen Blumenladen. Ich kaufte Basti noch eine große rote Rose, die ich ihm schenken wollte. Man sah schon die aufgebaute Bühne. Hier sollte ich hinkommen. Plötzlich kam ein großer Typ mit braunen Haaren auf mich zu. "Lena richtig?" "Ja." "Bastis Manager." Er streckte mir die Hand hin, die ich mit zitternder Hand entgegennahm. "Na dann. Lass uns zu Basti gehen." Meine Mutter ging der Weile einkaufen und ich folgte nervös Bastis Manager. Vor einer weißen Tür blieben wir stehen. Am liebsten wäre ich jetzt weggerannt. Panik und Aufregung ergriffen meinen Verstand. Mein Herz sprang fast aus meiner Brust. Er öffnete die Tür und da stand Basti. Er schaute aus dem Fenster bis sein Manager sich räusperte und er sich blitzschnell umdrehte. Unsere Blicke trafen sich und mein Kopf kippte nach unten. Wahrscheinlich bin ich sogar schon rot angelaufen. Mit einem Lächeln im Gesicht begrüßte mich Basti wodurch ich ihn wieder ansah. Wir Beide umarmten uns. Sein Geruch gelang sofort in meine Nase. Er roch so gut und seine Wärme war so schön, dass ich ihn nicht mehr loslassen wollte. Nach der Umarmung fragte er mich gleich: "Wie geht's dir?" "G-g-gut u-u-und d-d-dir?" Oh mein Gott! Ich fing total an zu stottern. "Versuch dich einfach zusammenzureißen!" dachte ich mir leise. "Haha. Du bist aufgeregt. Ich merk es schon. Aber das macht nichts." Wie süß von ihm. In der Hoffnung ich würde mich beruhigt haben, fragte ich ihn, ob wir zusammen ein Foto machen können. Ich gab Bastis Manager die Kamera in die Hand und er machte ein Foto von uns Beiden. Meine Arme schlang ich um Bastis Bauch und er drehte sich leicht zu mir, so dass er mich leicht umarmte. Für einen kurzen Moment hatte ich das merkwürdige Gefühl, dass Basti mich nicht loslassen wollte. Oder bildete ich mir das nur ein? Jedenfalls bat ich ihn dann um Autogramme. Zuerst auf der verkrüppelten Zeichnung von der er sehr begeistert war und mir ein Kompliment machte. Ich schenkte ihm dann noch die Rose für die er mich wieder umarmte. "Ich muss schon sagen, dass es richtig süß aussieht, wenn du rot wirst." Hab ich gerade richtig gehört? Meine Stimme war weg und ein fettes Grinsen machte sich in seinem Gesicht breit. Zum Abschluss gab Basti mir noch ein kleines Unplugged Konzert indem er seine Single "You Let The Sun Go Down" sang. Nach dem Lied umarmte er mich liebevoll und wir verabschiedeten uns. Doch während der Umarmung bemerkte ich wie er einen Zettel in meine Hand drückte. Mit einem komischen Gefühl verließ ich den Raum und begab mich wieder zur Bühne, wo ich in der 1.Reihe stand und mit den anderen Fans auf Basti wartete...

Samstag, 6. April 2013

Teil 2 - Vorfreude

Vielleicht ist er ja in Berlin. Neugierig ging ich auf seine Seite und tatsächlich. Der 1.Termin war bereits morgen 18.00 Uhr im Forum Köpenick. Da gab es jetzt nur 3 Probleme: 1.Ich weiß nicht wo das ist. 2.Hab ich keinen, der mit mir dahin geht. Und 3.Meine Mutter wird mich nicht lassen, weil es um diese Uhrzeit bereits dunkel ist. Mir blieb also nichts anderes übrig als meinen Hundeblick auf zu setzen und sie zu fragen. Nervös stand ich auf und machte mich auf den Weg ins Wohnzimmer...

Meine Mutter saß auf dem Sofa und schaute Fernsehen. Daneben lag meine kleine Schwester und schlief, was wirklich sehr süß aussah. "Mama?" fragte ich nervös. "Nein, du bekommst kein Geld!" "Was?" "Haha. Entschuldige. Was gibt es denn?" Ich wusste nicht so wirklich wie ich anfangen sollte. "Also, Basti bringt ja morgen sein Album raus und..." "Und er hat bestimmt morgen eine Autogrammstunde in Berlin zu der du willst." Mit offenem Mund sah ich meine Mutter an. Sie fing an zu lachen. "Woher weißt du das?" "Ich kenn dich doch." Mein Bauchgefühl sagte mir, dass ich hindarf. "Also, darf ich?" Gespannt wartete ich auf die Antwort meiner Mutter. "Natürlich. Ich werde dich auch begleiten. Dein Papa kann ja auch mal auf Lynn aufpassen." Vor Freude fing ich an zu schreien. "Danke, danke, danke. Ich liebe dich, Mama." Mein Herz schlug sofort schneller und ich rannte mit einem Lächeln im Gesicht in mein Zimmer. Wie auf Kommando packt ich gleich meine Tasche für morgen: Kamera, Geld, ein Bild von ihm, Handy, Taschentücher und so weiter. An meinem Laptop suchte ich aufgeregt eine Straßenbahn-Verbindung dort hin. Den restlichen Tag schaute ich mir nochmal seine DSDS-Auftritte an. Beim Abendbrot konnte ich nicht viel essen und gegen 20.00 Uhr ging ich schon ins Bett, wo ich gleich überglücklich einschlief.

Freitag, 10.Februar 2012

Mit einem schrecklichen Krampf im Bein wurde ich 9.00 Uhr geweckt. Die Sonne schien durch das Fenster und von draußen hörte man die Vögel zwitschern. Hochmotiviert stand ich auf und ging ins Bad. Meine Haare machte ich zu einem Dutt. Schnell das Gesicht gewaschen und geschminkt ging ich zurück in mein Zimmer. "Was zieh ich bloß an?" dachte ich mir. Nach 10 Minuten fand ich endlich etwas. Schnell rannte ich an den Esstisch. "Schon wach?" fragte meine Mutter verwundert. Ich nickte fröhlich. Nach dem Frühstück machte ich meinen Laptop an und loggte mich bei Facebook ein. Basti hatte etwas gepostet. "Hallo ihr Lieben :) Bin gerade auf den Weg nach Berlin :) Wenn ich im Hotel bin, kommt der nächste Teil vom Videotagebuch :) Ihr seid die Besten ♥ euer Basti :)" Freudestrahlend drückte ich auf "Gefällt mir" und kommentierte: "In welchem Hotel? :o Wir sehen uns heute Abend. :) ♥" und plötzlich stand bei meinen Benachrichtigungen "Sebastian Wurth gefällt dein Kommentar." Ich fing an zu schreien. Meine Mama kam sofort ins Zimmer und fragte was los sei. Mit genervtem Blick verließ sie dann wieder das Zimmer. Auf der Facebook-Seite vom Forum Köpenick wurde sogar ein Meet&Greet mit Basti verlost. In der Hoffnung, dass ich es gewinnen würde, schickte ich die Nachricht ab und machte Musik an. Ich kam auf die Idee ein Bild von Basti zu malen. Somit verging der Tag wie im Flug...

Montag, 1. April 2013

Teil 1 - Welcome Berlin!


Mittwoch, 8.Februar 2012

Berlin. Die größte Stadt Deutschlands. Hier werde ich ab heute leben. Meine Mutter und ich schleppten 2 große Umzugskisten in die Wohnung. Hinterher kam meine kleine Schwester. Es war ein komisches Gefühl. Vorher wohnten wir in so einem kleinen Kaff, was keiner kannte in einem großen Haus. Und jetzt in der Großstadt. Aber trotzdem war die Wohnung ganz schön riesig. Draußen zwitscherten die Vögel und ein paar Sonnenstrahlen schienen durch das Fenster. Plötzlich war ein lautes Brummen zu hören. "Das muss der Umzugswagen sein mit den Möbeln." freute sich meine Mutter. Ich lief die Treppen hinunter, doch meine Mutter stoppte mich. "Bleib hier und pass auf Lynn auf. Ich helfe deinem Vater." Mit genervtem Blick ging ich zu meiner kleinen Schwester. Wir spielten zusammen auf dem Boden UNO. Nach ungefähr 10 Minuten kamen unsere Eltern mit den ersten Möbeln. Somit verging der Rest des Tages nur noch mit Möbeln aufbauen und natürlich Einkaufen fahren, da wir kein Essen im Kühlschrank hatten.

Erschöpft gingen wir alle ins Bett. Mein Zimmer sah richtig komisch aus. Die Wände waren so leer. Mein Körper fing etwas an zu zittern, bis ich sah, dass das Fenster offen war. Schnell schloss ich es und dann kuschelte ich mich in mein Bett. "Morgen werde ich dann alles einrichten." dachte ich mir und schlief zufrieden ein.

Donnerstag, 9.Februar 2012

Gut gelaunt kam meine Mama ins Zimmer und weckte mich. "Lena aufstehen. Es gibt Frühstück." Ein Glück, dass Winterferien waren und ich erst übernächste Woche in die neue Schule musste. Freudestrahlend ging ich in das Badezimmer und machte mich fertig. Doch erstmal suchte ich verzweifelt in einer Kiste nach meiner Schminke. Ungefähr 10 Minuten sind vergangen und ich war fertig. Langsam ging ich in den Flur. Gelangweilt öffnete ich jede Tür bis ich das Esszimmer gefunden hatte. "Und gut geschlafen?" fragte mein Papa. "Joa." antwortete ich leicht genervt. "Schau nicht so böse. In 6 Tagen hast du immerhin Geburtstag." Ach ja meine Mama versuchte mal wieder alles, um mich aufzuheitern. Nach dem Essen fing ich dann endlich an mein Zimmer so einzurichten, wie es Zuhause war. Zuerst wollte ich die Poster wieder an die Wand machen. Und ihr solltet wissen, dass in meinem alten Zimmer die Wand nicht mehr zu sehen war. Den für mich gibt es nur einen Star, den ich schon seit über  1 Jahr supporte: Sebastian Wurth. Ja, ich weiß DSDS ist Fake und was weiß ich, aber Basti ist nunmal einzigartig und seine Stimme ist..WOW! *-* Also in der Kiste waren sicher um die 50 Poster von ihm und ich brauchte 1 Stunde eh diese wieder an der Wand hangen. Ich war sowas von stolz. Danach bezog ich mein Bett erstmal mit meiner Basti-Bettwäsche. Und seine CDs stellte ich auf das kleine Regal. Jedenfalls war mein Zimmer dann nach 2 Stunden wieder wie mein altes und ich schaltete erleichtert meinen Laptop an. Morgen bringt Basti sein 1.Album raus und dann wird er auf Autogrammstundentour gehen. Vielleicht ist er ja in Berlin. Neugierig ging ich auf seine Seite und tatsächlich. Der 1.Termin war bereits morgen 18.00 Uhr im Forum Köpenick. Da gab es jetzt nur 3 Probleme: 1.Ich weiß nicht wo das ist. 2.Hab ich keinen, der mit mir dahin geht. Und 3.Meine Mutter wird mich nicht lassen, weil es um diese Uhrzeit bereits dunkel ist. Mir blieb also nichts anderes übrig als meinen Hundeblick auf zu setzen und sie zu fragen. Nervös stand ich auf und machte mich auf den Weg ins Wohnzimmer...